Laurent Schneider ist neuer Schweizermeister.
Müller, Reiser, Sprenger, Furrer: Sie alle hatten gegen den bisher unbekannten Schneider keine Chance. Die einzige Niederlage musste er gegen Siegfried Huber einstecken, der wiedermal ein Schweizer Turnier dominierte, aber als Deutscher kein Anrecht auf den Schweizermeistertitel geniesst. Damit wird nach der SM'04 und dem Bebbi Becher 05 auch an der SM'06 die Tradition fortgesetzt, dass Turniere in der Schweiz von Deutschen gewonnen werden.
Vizemeister wurde Urs Trinkner, der nach seiner Startniederlage gegen Rusconi das Feld von hinten ein- und überholen konnte. Eine weitere Neuerung ist die Ernennung von Kantonsmeistern. Dies mit dem Hintergedanken, Aargauer, Luzerner, St. Galler, Jurassier, Bündner (und wer sonst noch alles durch Abwesenheit glänzte) zu motivieren, an die Schweizermeisterschaft 2006 zu locken.
Resultate
Im Tages-Anzeiger-Magazin vom 27.08.2005 findet sich ein Bericht von Peter Haffner (Text) und Thomas Kern (Photos) über eine kalifornische Stadt, die von chinesischen Einwanderern regiert wird. Ein Bild zeigt Chinesen, die XiangQi spielen. Doch der ahnungslose Autor hatte wohl keine Zeit für eine gründliche Recherche und schrieb als Bildlegende:
"Ältere Chinesen beim Brettspiel Magong"
PS:
Spielregeln von Mahjongg
Zum ersten Mal überhaupt hat 2005 die XiangQi-WM ausserhalb Asiens stattgefunden. In Paris fanden sich 70 Männer und 14 Frauen zur 9. WM-Austragung ein.
Bei den Männern war zum fünften Mal der Champion
Lu Qin siegreich, bei den Damen
Guo Liping.
Leider hat es der Weltverband verpasst, online über den Grossanlass zu berichten. Damit bleibt die Chinaschach-WM auf diesem Kontinent weiterhin eine Subkultur-Veranstaltung, deren Informationen sich XiangQi-Interessierte selber zusammenkratzen müssen, sei es auf der Seite des
Deutschen Verbandes oder auf der Seite des
Asiatischen Verbandes.
Auf der SXV-Webseite befinden sich Ausschnitte aus der Schlussrangliste (
WM Paris), sowie einige interessante Presse-Links des unermüdichen Reporters René Gralla (
Presse).
In Uznach werden schon ganze Schulklassen darauf abgerichtet, XiangQi-Bretter herzustellen.
Siehe Link:
www.schule-uznach.ch. (bisschen nach unten scrollen).
Entdeckt von René Gralla und Christoph Harder
Am 29. Mai 2005 fand in Basel zum ersten mal der "Bebbi Becher" statt. Gewonnen hat Siegfried Huber aus Deutschland vor den beiden Schweizern Stefan Reiser und Luca Rusconi, die zusammen mit dem in Basel abwesenden Fabian Furrer das Favoritentrio für die Schweizer Meisterschaft im Herbst bilden werden.
Der Lindenberg 3 hat sich als sehr geeignet fr dieses Turnier ausgewiesen. Grosser Dank gilt Oliver BО©╫ner für die Organisation des Raums und für die Verpflegung und auch dem Rest des Team Basels für die Organisation des Turnieres. Möge das Turnier das nächste Jahr wieder stattfinden...
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Siegfried Huber aus Überlingen
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Neuling Stefan Reiser schaffte es auf Rang2
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Der Tessiner Luca Rusconi velor als einziger nicht gegen Siegfried Huber
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Xu Xianliang reiste wieder aus Tübingen an.
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Philippe Racine war der beste Basler
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Alan Arnold bereitet einen genialen Zug vor.
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Benno Frauchiger konnte den selbstgesponsorten "Bebbi Becher" nicht selbst gewinnen.
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Martin Müller bestritt sein erstes Turnier auf Schweizer Boden.
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Oliver Börner wurde leider vom Hoffotographen nie direkt getroffen.
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Gideon Aschwanden musste das Turnier frühzeitig abbrechen, wird aber hoffentlich zur Schweizermeisterschaft wieder zurück sein.
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